Napoleon Series Archive 2015

Von Dresden nach Nollendorf. Aug. 1813.

Georg v. Kleist, Major im grossen Generalstabe. "Von Dresden nach Nollendorf. Aug. 1813" in the Beiheft zum Militär -Wochenblatt. 3. Heft. (1889.) S. 101—128:

https://books.google.com/books?id=YWpBAAAAIAAJ&pg=PA101

Also, in same volume (i.e. 3. Heft). These two articles are the only ones in this heft.:

[Walter von Bremen]. "Napoleons Feldzug 1796: Ein Beitrag zu der Frage, inwieweit das Feldherrngenie der ausbildung Bedarf" in the Beiheft zum Militär -Wochenblatt. 3. Heft. (1889.) S. 129-148:

https://books.google.com/books?id=YWpBAAAAIAAJ&pg=PA129

Of possible interest:

v. Bremen, Walter, "Die entscheidenden Tage vor Leipzig; 4. bis 14. Oktober 1813 / Vortrag gehalten in der Militärischen Gesellschaft zu Berlin am 30. Oktober 1889". (Beiheft zum Militär-Wochenblatt. Herausgegeben von v. Estorff. 1889, Heft 9.) Berlin, E. S. Mittler & Sohn. (S. 361-388.)

"In der vorliegenden kleinen Schrift, einem Vortrage, welchen der Verf., Hauptmann im Grossen Generalstabe und Lehrer an der Kriegsakademie, in der Militärischen Gesellschaft zu Berlin gehalten hat. schildert und beurteilt derselbe hauptsächlich auf Grund der Korrespondenz Napoleons die Bewegungen desselben sowie der Heere der Verbündeten während der zehn Tage, welche zwischen dem Uebergange Blüchers über die Elbe und dem Beginn der Kämpfe bei Leipzig liegen. Er zeigt, dass Napoleon auf die ihm in der Nacht zum 6. Oktober zugegangene Nachricht von dem Uebergange der gesamten Armee Blüchers über die Elbe zuerst sich mit dem Gedanken getragen hat, auf das rechte Elbufer überzugehen und so Blücher in den Rücken zu kommen, dass er diesen Plan aber bald aufgegeben und am 8. mit dem Hauptteil seiner Streitkräfte sich direkt gegen Blücher gewandt hat, dass er dann, als ihm dieser durch den Abmarsch nach Westen auswich, nochmals (am 10.) beabsichtigt hat, die Operationen auf das rechte Elbufer zu verlegen, zunächst jedoch wieder versucht hat, Blücher und die Nordarmee zu treffen, und dass er endlich, da ihm dieses nicht gelang, er aber Bernadotte über die Elbe zurückgekehrt glaubte, am 13. fast seine gesamten Streitkräfte gegen Leipzig hin in Bewegung gesetzt hat in der Hoffnung, die inzwischen im Süden dieser Stadt angekommene böhmische Armee vereinzelt schlagen zu können. Er weist nach, dass Napoleon keineswegs, wie ein Augenzeuge, der sächsische Major v. Odeleben, behauptet, die Zeit vom Nachmittage des 10. bis zum Morgen des 14. Oktober in Düben unthätig zugebracht, dass er vielmehr während dieser ganzen Zeit die grösste Thätigkeit und Thatkraft entfaltet hat, dass seine verfehlten Bewegungen durch die unzulänglichen oder unrichtigen Meldungen, welche ihm über die Zahl und Stellung der Gegner zugingen, veranlasst sind, dass er es allerdings versäumt hat, durch Heranziehung auch der Besatzung von Dresden alle Kräfte zur Entscheidung zu versammeln, dass er aber trotzdem sein Hauptziel, einen beträchtlichen Teil der Gegner von der Entscheidungsschlacht fernzuhalten, erreicht haben würde, wenn nicht Blücher so zähe an seinem Entschlusse, zusammen mit der böhmischen Armee gegen Leipzig vorzurücken, festgehalten und schliesslich auch Bernadotte von dem schon begonnenen Rückzuge abgehalten hätte.

Vier beigegebene Kartenskizzen veranschaulichen die Stellung der beiderseitigen Streitkräfte am 4., 8., 10. und 12. Oktober. Berlin. F. Hirsch." https://books.google.com/books?id=fPYOAAAAYAAJ&pg=PA364