Napoleon Series Archive 2015

Re: French infantry in 3 or in 2 ranks in 1813-181

No

By:Hans - Karl Weiss
Date: 12/12/2014, 12:11 pm
In Response To: Thomas Legler and the Beresina song (Oliver Schmidt)
Die feindlichen Kanonenkugeln sprangen ä la Ricochette dicht an der linken Flügelspitze unserer Masse vorbei auf das Grenadierbataillon des zweiten Regiments, welches sogleich einige Mann verlor. Wir deployirten darauf unsere Massen und begrüssten die rasch anmarschirende feindliche Infanterie aufs Beste mit einem wohl unterhaltenen Rottenfeuer, so dass sie auf 7 — 800 Schritte vor uns doch stehen blieb.

Legler, p.28
Very interesting, so the units deployed form close column into line to reduce the effect of artillery and then they greeted the adavancing enemy with a well norished fire of files so that the enemy stopped 7 to 800 paces in front of them!!
So - at what range did they open their musketry - 1000 paces - and with a good effect?
https://books.google.de/books?id=viwLAAAAIAAJ&hl=de&pg=PP1#v=onepage&q&f=false

Oman also refers to Dumas in a footnote. Neuf mois a la suite du Marechal Soult p275.
Valentini : Die Lehre vom Krieg. Erster Theil. Der kleine Krieg und die Gefechtslehre, 4. Auflage, Leipzig 1820

§ 52.
Die im 45sten §. Gegebene Regel, daß Infanterie nie auf eine größere Distanz als auf dreihundert Schritt feuern muß ist überhaupt nicht auf Schützen auszudehnen. (…) Was will man ferner gegen einen Feind thun, der, wie die Franzosen im Revolutionskriege, auf fünf- bis sechshundert Schritt auf uns feuert, und uns Leute blessiert, wenn das Terrain nicht erlaubt, im näher zu rücken.“
Seite 77 ff.
Those in § 45 issued rule that infantry mustn’t never fire at a longer distance than of 300 paces, is never applied to skirmishers. (…) What can be done against an enemy, who, like the French in the Revolutionary Wars, fires at us from five – to 600 paces, and wounds our men, when the terrain doesn’t allow us to approach him closer.

Jany, Curt : Die Gefechtsausbildung der Preußischen Infanterie von 1806. Mit einer Auswahl von Gefechtsberichten.
Urkundliche Beiträge und Forschungen zur Geschichte des Preußischen Heeres.
Herausgegeben vom Großen Generalstabe, Kriegsgeschichtliche Abtheilung II.
Fünftes Heft
Berlin 1903
18. Ein Preußischer Jägeroffizier Leutnant von Seydlitz, später Yorks Adjutant und bekannt als Herausgeber des Tagebuchs des Yorkschen Korps von 1812, berichtet 1808 das „die französischen Tirailleurs schon auf 1600 Schritt blessierten.“ Ferner : „Die Belagerung von Danzig giebt als Beispiel, daß Jäger ohne Bajonett eine Schanze weggenommen und keine Blessierten hatten, und ihe Repli, Linieninfanterie mit Bajonett, was 1500 Schritt hinter ihnen stand, dazu eine Menge hatte.“ (…)
S. 103
Footnote 18
A Prussian Jäger officer, lieutennat von Seydlitz, later ADC of York and famous as editor of the diary of York‘s corps in 1812, reported 1808, that ; “the French tirailleurs wounded already at 1600 paces.” Also : “The siege of Danzig shows as example that Jäger without bayonet took a redoubt without any wounded and their support, line infantry with bayonets, who stood 1500 behind had many of them.”
„Zahlreiche Schilderungen erwähnen besonders die „Bogenschüsse“ der feindlichen Tirailleurs auf Entfernungen auf denen mit gezielten Schuß gar nicht zu denken war. Gneisenau erwähnt in einem Bericht an dem König vom 27. Februar 1807 als eine Erfahrung, die ermit einer Füsilier-Kompagnie bei Saalfeld gemacht habe, daß diese ungezielten Bogenschüße „zwar selten treffen, aber doch durch ihre Menge Viele, obgleich nicht gefährlich verwunden und immer unsere Leute unruhig machen.“
S. 39
Numerous reports especially take note of the „arc shots“ of the enemy tirailleurs at a distance whereupon it wasn’t even to imagine of aimed shots. Gneisenau mentions in a report to the king, at the 27th of February 1807 as an experience, which he made with a company of fusiliers at Saalfeld, “that those unaimed arc shoots : rarely hit, but by their sheer numbers wounded many, though not seriously and made our man nervous.”
„Ein Veteran des Siebenjährigen Krieges, General v. Tempelhoff, bemerkt darüber ; „Man feuert bei einer Schlacht ganz anders, als auf dem Exerzierplatze; denn die anrückende Infanterie fängt trotz allem dem, was ihr auf dem Exerzierplatze gelehrt und eingeprägt wird, oft schon auf 800 Schritt vom Feinde an zu feuern; doch wenigstens 600. Gewöhnlich glaubt man, daß ein solches Feuer nichts thut, allein hierin irrt man sich. Eine Kugel aus dem kleinen Gewehr tödtet oder verwundet einen Mann, wenn sie ihn nur trifft, ebenso gut, sie mag in einem Bogen oder horizontal abgeschossen werden,
S. 38 ff.

A veteran of the Seven Years War, General v. Tempelhoff remarks about that : One is firing at a battle totally difference compared to the drill ground, as the advancing infantry opens fire, regardless what being taught and drilled on the drill ground, already at 800 paces distance of the enemy – or at least at 600. It is the common believe that such a fire doesn’t harm, however this is an error. A ball from the small arm, kills or wounds a men, in case it is hitting, as well as it is shot in an arc or horizontally.

Titze, Jörg : Die Berichte der sächsischen Truppen aus dem Feldzug 1806 (I) – Brigade Bevilaqua, books on demand 2014

Bericht Artillerieoffizier – Premierlieutenant v. Hiller
S. 93 ff
Eine große Intervalle, zwischen dem Regiment Churfürst und Xavier nunmehr zu schließen, zog sich das Regiment Churfürst rechts, bei welchen, so wie von den Vorrück an, wir immer von leichter Infanterie beschoßen wurden. Sie verwundeten mir auf die Weite von 7 bis 800 Schritt Leute, waren hinter Hecken und Zäune postiert, wo ich ihnen keinen Abbruch thun konnte mit Cartäschenschüßen deren ich einige mit großer Elevation versuchte, nicht die geringste Wirkung aber verspührte.
(Gecht bei Saalfeld)
S. 95
Here the observations oft he artillery officer von Hiller who commanded the regimental artillery of regiment von Churfürst, at the clash at Saalfeld
To close a big gap between the regiment Churfürst and Xavier, the regiment Churfürst was drawing itself to the right, by that as also in the advance we were always under fire from light infantry. They wounded me men at a distance of 7 to 800 paces, where placed behind hedges and fences, where I couldn’t do any harm with grape shots, which I tried to use with high elevation but didn’t feel the slightest effect.

Kleßmann (editor) : Deutschland unter Napoleon in Augenzeugenberichten, pocket book edition, München 1976
Leutnant von Borcke (Koprs Rüchel, 14. Oktober 1806) berichtet

„Dagegen erreichten uns in einer sehr großen Entfernung schon die Kugeln der feindlichen Tirailleurs, die in dem vorliegenden Feldgestrüpp und hinter einzelnen Deckungen, ohne daß wir sie sahen, so vortrefflich aufgestellt waren, daß uns Unkundigen die Kugeln aus der Luft zu kommen schienen. So beschossen zu werden, ohne den Feind zu sehen, machte auf unsere Soldaten einen üblen Eindruck, denn, unbekannt mit dieser Art des Gefechts, verloren sie zu ihren Gewehren das Vertrauen und fühlten die Überlegenheit das Feindes sofort. Sie büßten daher in dieser ohnehin schon bedenklichen Lage schnell an Mut, Ausdauer und Ruhe ein und konnten die Zeit nicht abwarten, wo sie selbst zum Schießen kamen, was sich bald zu unseren Nachteil zeigte.
S. 136
However (before that he noticed that the enemy artillery was overshooting them) the bullets of enemy tirailleurs reached us from a very big distance, who were placed with advantage in the field brushes and single cover before us, so that we couldn’t see them, that for us ignorants it seemed that the bullets come out of the air. To be under such a fire, without seeing the enemy made a bad impression at our soldiers, because – ignorant with that kind of fighting, they lost trust in their own guns and felt immediately the superiority of the enemy. The suffered quickly therefore, in this by all means bad situation in courage, endurance and composure und couldn’t wait the time to also start shooting, which soon showed to be of our disadvantage.
p. 136

Regiment Low
„Mit dieser Masse, und indem ich … den übrigen Teil des 1sten Bataillons links anschlagen ließ, war es uns noch möglich, den andringenden Feind zurück zu halten. Allein, da das Regiment von Niesemeuschel und mehrere bei uns befindliche Bataillons, nicht allein durch eine heftiges Kartätschen Feuer und durch einen starken Kavallerie Angriff auf das 1ste Bataillon geworfen, und jener mit dem linken Flügel gebildete Zirkel durch dieses Andringen gesprengt, und durch die mit jenen Bataillons zugleich eindringende feindliche Cavallerie teils niedergehauen, teils niedergeritten und zu Gefangenen gemacht worden; so war alle fernere Verteidigung ganz unmöglich.“ (Major von Melletin, 1.Bataillon)

„Am Tage der Bataille, als am 14ten Oktober, wurde das Bataillon gegen 3 Uhr Nachmittags durch Annäherung der französischen Kolonne mit Angriff bedrohet und einige Tirailleurs schossen gegen 500 Schritt 2 Unteroffiziere von meinem Fahnen Peleton tot.“
„Es wurde verschiedentlich mir zugerufen, dass dieses preußische Truppen wären, allein der Irrtum ergab sich als wir näher kamen; ich kommandierte daher: Halt! und das Bataillon wollte einschwenken, in diesem Augenblick aber stürzte diese feindliche Kavallerie auf uns und hieb ein. Zwei Chasseurs jagten auf mich zu und beim zweiten Hieb, der den Kopf traf, ward ich vom Pferd gehauen, und weiß nicht weiter, was vorgefallen, weil ich bewusstlos lange auf dem Wahlplatz liegen blieb.“ (Major von Boxberg, 2.Batailon)

The Oman quote also gives credit of British line infantry doing the same

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French infantry in 3 or in 2 ranks in 1813-1814
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An Interesting Quotation...
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